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Spätestens ab dem Alter von 50 Jahren machen sich die Menschen erstmalig Gedanken darüber, wie sie im Alter leben möchten. Die meisten möchten ihre Eigenständigkeit und Selbstständigkeit so lange wie möglich bewahren. Das bedeutet aber dennoch, dass die bisherige Wohnung zu verlassen ist, um in eine Wohnanlage zu ziehen, die den entspre-chenden Betreuungsservice anbietet. Dabei sollte betreutes Wohnen keinesfalls mit dem Wohnen in einem Senioren- oder Altenheim verwechselt werden.
Besonders die neuen Wohnanlagen sind mit allen technischen Raffinessen ausgestattet, die das Leben im Alter erleichtern können. Durch den Betreuungsservice, den jeder nach Bedarf in Anspruch nehmen kann, besteht einerseits Entlastung und andererseits Sicherheit.
Betreutes Wohnen ist eine Alternative zum Wohnen in der bisherigen Umgebung und zum Wohnen in einer Senioreneinrichtung (Alters- oder Pflegeheim). Hier werden die Erhaltung der Selbstständigkeit und das Wohnen in den neuen „eigenen vier Wänden“ ermöglicht.
Die Wohnräume sind in der Regel barrierefrei und mit technischen Ausstattungsmerkmalen, die den Bedürfnissen älterer oder behinderter Menschen voll gerecht werden. In Abhängigkeit vom Gesundheitszustand können die Leistungen des betreuten Wohnens genutzt werden. Das Schöne ist hier: „Man kann , aber man muss nicht!" Wer lieber professionelle Hilfe möchte oder keine Lust auf Einkaufen und Kochen hat, der lässt sich verpflegen. Die Wohnform des betreuten Wohnens ermöglicht es alten Menschen, in Würde alt zu werden.
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